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Schwangerschaftstagebuch: Was gehört hinein? Ideen je Trimester
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Schwangerschaftstagebuch: Was gehört hinein? Ideen je Trimester

Ein Schwangerschaftstagebuch hält neun Monate fest, die im Rückblick erstaunlich schnell verschwimmen: den Moment des positiven Tests, das erste Ultraschallbild, den ersten Tritt, die Namensdiskussionen am Küchentisch. In diesem Ratgeber erfährst du, was in ein Schwangerschaftstagebuch gehört, welche Einträge in welches Trimester passen, welche Fragen dir beim Schreiben helfen und wie du später nahtlos zum Babytagebuch übergehst.

Warum ein Schwangerschaftstagebuch führen?

Die Schwangerschaft ist eine Zeit voller erster Male – und gleichzeitig eine Zeit, in der der Kopf voll ist mit Terminen, Einkäufen und Fragen. Vieles, was du heute noch genau weißt, ist in zwei Jahren nur noch ein Gefühl. Ein Tagebuch hält die Details fest: Wann hast du es wem erzählt, wie hat dein Partner reagiert, welches Essen konntest du plötzlich nicht mehr riechen?

Dazu kommt: Das Buch ist später ein Geschenk für dein Kind. Zu lesen, wie sich die eigenen Eltern auf einen gefreut haben, welche Namen zur Auswahl standen und was Mama in der 30. Woche nachts wach gehalten hat, ist für viele Kinder etwas Besonderes. Und für dich selbst ist das Schreiben eine ruhige Viertelstunde in der Woche, in der es nur um dich und das Baby geht.

Was gehört in ein Schwangerschaftstagebuch? Gliederung nach Trimestern

Du musst nicht täglich schreiben. Ein Eintrag pro Woche reicht, dazu besondere Momente, wenn sie passieren. Die folgende Gliederung hilft dir, nichts Wichtiges zu vergessen.

Vor dem Start: Die ersten Seiten

  • Der positive Test: Datum, Ort, deine ersten Gedanken
  • Wie und wann du es deinem Partner oder deiner Partnerin erzählt hast
  • Der errechnete Geburtstermin
  • Was du dir für die Schwangerschaft wünschst

Erstes Trimester (Woche 1 bis 12)

Die Zeit der Geheimnisse und oft auch der Übelkeit. Vieles passiert im Verborgenen, deshalb lohnt es sich, gerade jetzt Gefühle festzuhalten.

  • Erste Anzeichen: Müdigkeit, Heißhunger, Gerüche, die plötzlich unerträglich sind
  • Der erste Termin in der Praxis und das erste Ultraschallbild
  • Wem du es wann erzählt hast – und wie die Reaktionen waren
  • Deine Ängste und Sorgen, ehrlich aufgeschrieben
  • Was du in dieser Zeit gegessen, gelesen oder gehört hast

Zweites Trimester (Woche 13 bis 27)

Für viele die entspannteste Phase: Die Übelkeit lässt nach, der Bauch wird sichtbar, das Baby bewegt sich zum ersten Mal spürbar.

  • Der erste Tritt: Wann, wo, wie hat es sich angefühlt?
  • Bauchfotos im Abstand von zwei bis vier Wochen
  • Die große Ultraschalluntersuchung – und ob ihr das Geschlecht wissen wolltet
  • Namensideen: die Favoriten, die Streichliste, die Vorschläge der Familie
  • Der erste Babybauch-Kommentar von Fremden
  • Was ihr fürs Kinderzimmer plant und die erste Anschaffung fürs Baby
  • Eure Babymoon-Reise oder das letzte Wochenende zu zweit

Drittes Trimester (Woche 28 bis 40)

Jetzt wird es konkret: Kliniktasche, Geburtsvorbereitung, Warten.

  • Wie du schläfst und was dich nachts beschäftigt
  • Der Geburtsvorbereitungskurs und was du daraus mitnimmst
  • Die Wahl des Geburtsorts und deine Wünsche für die Geburt
  • Die Babyparty oder das erste Geschenk, das angekommen ist
  • Der letzte Arbeitstag vor dem Mutterschutz
  • Eine Liste, was in die Kliniktasche kommt
  • Ein Brief an dein Baby, kurz vor der Geburt

Die Geburt

Die letzten Seiten gehören dem Tag, an dem alles anders wird: Wann ging es los, wer war dabei, wie hieß die Hebamme, wann kam das Baby, wie schwer und groß war es, was war dein erster Gedanke. Am besten schreibst du das in den ersten Tagen danach auf, solange die Erinnerung frisch ist – auch stichpunktartig.

25 Fragen und Prompts für dein Schwangerschaftstagebuch

Wenn du nicht weißt, was du schreiben sollst, nimm dir eine dieser Fragen. Sie funktionieren in jedem Trimester und lassen sich später noch einmal beantworten, um zu sehen, was sich verändert hat.

  1. Wie habe ich mich gefühlt, als ich den Test in der Hand hatte?
  2. Was war meine erste Reaktion – und die meines Partners oder meiner Partnerin?
  3. Wem habe ich es zuerst erzählt, und warum dieser Person?
  4. Welches Essen liebe ich gerade, welches geht gar nicht?
  5. Was hat mich diese Woche zum Lachen gebracht?
  6. Was hat sich an meinem Körper verändert, und wie geht es mir damit?
  7. Wie stelle ich mir unser Baby vor?
  8. Welche Namen gefallen mir gerade am besten?
  9. Was möchte ich als Mutter anders machen – und was genauso wie meine Eltern?
  10. Was wünsche ich mir von meinem Partner oder meiner Partnerin in dieser Zeit?
  11. Welche Musik höre ich gerade oft?
  12. Was war der schönste Moment dieser Woche?
  13. Wovor habe ich Angst?
  14. Wer unterstützt mich gerade besonders?
  15. Was sagt der Bauch – und was sagen die Leute über den Bauch?
  16. Was habe ich für das Baby gekauft, gebastelt oder geschenkt bekommen?
  17. Wie sieht mein Alltag gerade aus?
  18. Was möchte ich noch erledigen, bevor das Baby da ist?
  19. Welche Frage würde ich gern meiner eigenen Mutter zu ihrer Schwangerschaft stellen?
  20. Was wünsche ich mir für die Geburt?
  21. Was würde ich meinem Baby heute sagen, wenn es mich hören könnte?
  22. Welche Traditionen möchte ich in unserer Familie weiterführen?
  23. Was macht mich gerade richtig glücklich?
  24. Wie stelle ich mir den ersten Tag zu Hause vor?
  25. Was möchte ich in zehn Jahren über diese Zeit noch wissen?

Fotos und Erinnerungsstücke

Ein Schwangerschaftstagebuch lebt von den Dingen, die du einklebst. Sammle von Anfang an:

  • Ultraschallbilder: Sie verblassen mit der Zeit. Scanne oder fotografiere sie und klebe einen Ausdruck ein – das Original bleibt geschützt in einer Hülle.
  • Bauchfotos: Immer am gleichen Ort, in ähnlicher Kleidung, von der Seite. So wird die Entwicklung sichtbar.
  • Kleine Erinnerungen: Die Karte zur Babyparty, ein Zettel mit dem Wochenendplan, Eintrittskarten vom letzten Kinoabend zu zweit.
  • Notizen anderer: Lass Partner, Geschwister oder Großeltern eine Seite schreiben – ihre Sicht auf die Schwangerschaft ist später mindestens so spannend wie deine.

Manche Stücke sind zu dick oder zu wertvoll fürs Buch. Dafür eignet sich eine Erinnerungsbox fürs Baby, in der später auch die ersten Söckchen und das Krankenhausarmband Platz finden.

Welches Schwangerschaftstagebuch passt zu dir?

Ein leeres Notizbuch funktioniert, wenn du gern frei schreibst und dir die Gliederung selbst überlegst. Ein vorgedrucktes Schwangerschaftstagebuch führt dich mit Fragen und Feldern durch die Wochen – praktisch, wenn du in manchen Wochen wenig Energie zum Schreiben hast. Bei MOMERY findest du das Schwangerschaftstagebuch „Leaf Gold“ und das Schwangerschaftstagebuch „Rosen“. Beide werden wie alle unsere Bücher in Europa hergestellt.

Vom Schwangerschaftstagebuch zum Babytagebuch

Mit der Geburt endet das Schwangerschaftstagebuch – und das nächste Buch beginnt. Ein Babytagebuch hält das erste Lebensjahr Monat für Monat fest: Meilensteine wie das erste Lächeln, die Vorsorgeuntersuchungen, Fotos. Wenn du beides von Anfang an zusammen hast, entsteht eine durchgehende Geschichte vom positiven Test bis zum ersten Geburtstag. Für Freundinnen oder die Schwester, die gerade schwanger sind, ist das Geschenkset aus Schwangerschaftstagebuch und Babytagebuch deshalb eine gute Idee. Tipp: Schreib auf die letzte Seite des Schwangerschaftstagebuchs, wo das Babytagebuch weitergeht – so gehören die beiden auch in 20 Jahren noch zusammen.

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Weiterlesen: Erinnerungsbox fürs Baby: Was gehört hinein? 25 Ideen und Erinnerungsbuch gestalten: Ideen für Hochzeit, Baby und Familie

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